Ostern 2026
Ostern 2026 in der Pfarre Wulkaprodersdorf
Am Gründonnerstag, dem Donnerstag vor Ostern, erinnert die Kirche an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. In Anlehnung an das letzte Abendmahl, bei dem Jesus seinen Jüngern die Füße wusch, hat Pfarrmoderator Mag. Stefan Jahns auch mehreren Eltern der Erstkommunionkinder die Füße gewaschen. Als Ausdruck der Trauer verstummen während der Messe Orgel und Glocke und schweigen bis zur Osternacht, Kinder ersetzen mit Holzratschen den Glockenklang bei Gottesdiensten und Gebeten. Nach der hl. Messe wurde die Ölbergandacht gehalten, die an die Nachtwache der Jünger am Ölberg erinnert.
Der Karfreitag begann um 9.00 Uhr mit einer Kreuzwegandacht. Der Karfreitag ist der einzige Tag des Jahres, an dem keine Eucharistie gefeiert wird. Im Mittelpunkt der Liturgie steht die Feier vom Leiden und Sterben Christi sowie die Kreuzverehrung, weil Jesus am Kreuz für uns sein Leben hingegeben hat. Der Karfreitag ist ein strenger Fasttag.
Am Karsamstag können die Gläubigen das Heilige Grab in der Pfarrkirche aufsuchen und beten. Um 12.00 Uhr gab es das gemeinsame Gebet vor dem Heiligen Grab und die Segnung der Osterspeisen.
Nach Einbruch der Dunkelheit beginnt die Feier der Osternacht. Vor der Kirche wurde das Osterfeuer entzündet und gesegnet. Die brennende Osterkerze wird als einziges Licht in die unbeleuchtete Kirche getragen. Dabei wird dreimal der Ruf „Lumen Christi“ (Christus, das Licht) angestimmt, worauf die Kirchenbesucher mit „Deo gratias“ (Gott sei Dank) antworten. Nach der Lichtfeier erklingt im Wortgottesdienst nach der Fastenzeit wieder das Halleluja. Bei der Tauffeier erinnern wir uns an unsere eigene Taufe. Abgeschlossen wird die Osternacht mit der Eucharistiefeier.
Der Ostersonntag ist das höchste Fest im Christentum und feiert die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nach seiner Kreuzigung am Karfreitag. Um 15.00 Uhr feierte Pfarrmod. Jahns die feierliche Vesper auf Latein.