13.07.2026

Die Pfarrgemeinderats- periode abschließen

Danke sagen, Ernte einholen, Zukunft ermöglichen

 

Mit dem Ende einer Pfarrgemeinderatsperiode geht ein wichtiger Abschnitt des pfarrlichen Lebens zu Ende. Fünf Jahre lang haben Frauen und Männer ihre Zeit, ihre Erfahrungen und ihre Talente eingebracht, Verantwortung übernommen, Projekte angestoßen und das Leben der Pfarrgemeinde mitgestaltet. Bevor der Blick auf die nächste Wahlperiode gerichtet wird, lohnt es sich, bewusst innezuhalten: zurückzuschauen, Danke zu sagen und das Erreichte wertzuschätzen.

 

Ein guter Abschluss ist mehr als ein formeller Schlusspunkt. Er hilft dabei, Erfahrungen zu sichern, offene Fragen zu benennen und das weiterzugeben, was für die Zukunft der Pfarre wertvoll ist.

 

Rückschau halten: Was hat unsere Arbeit geprägt?

Jede Pfarrgemeinderatsperiode ist von Erwartungen, Hoffnungen und Ideen begleitet. Nach mehreren Jahren gemeinsamer Arbeit tut es gut, sich Zeit für eine ehrliche und wertschätzende Reflexion zu nehmen:

  • Was ist uns in dieser Periode besonders gut gelungen?
  • Welche Projekte oder Initiativen haben das Leben unserer Pfarre bereichert?
  • Welche Herausforderungen haben wir gemeinsam gemeistert?
  • Was ist offen geblieben?
  • Welche Erfahrungen und Erkenntnisse sollen an den nächsten Pfarrgemeinderat weitergegeben werden?

Eine Reflexions- oder Abschlussklausur kann dafür einen geeigneten Rahmen bieten. Dabei können nicht nur Ziele und Projekte betrachtet werden, sondern auch die Zusammenarbeit im Gremium, die Kommunikation, die Entscheidungsprozesse und das Miteinander. Oft wird dabei sichtbar, wie viel in einer Periode tatsächlich gewachsen und entstanden ist.

 

Das Vermächtnis sichern

Viele Erfahrungen gehen verloren, wenn sie nicht bewusst weitergegeben werden. Daher ist es sinnvoll, wichtige Informationen für das zukünftige Gremium festzuhalten:

  • laufende Projekte und deren Stand
  • bewährte Arbeitsformen
  • Kontakte und Kooperationen
  • Herausforderungen und offene Themen
  • Ideen und Visionen für die Zukunft

So entsteht ein wertvolles Vermächtnis, auf dem die nächste Generation von Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäten aufbauen kann.

 

Danke sagen – sichtbar und persönlich

Ein besonderer Schwerpunkt am Ende der Amtsperiode sollte die Würdigung jener Menschen sein, die sich über Jahre hinweg engagiert haben. Ehrenamtliches Engagement lebt von Wertschätzung.

Eine schöne Möglichkeit dafür ist ein Dankgottesdienst, in dem die ausscheidenden Mitglieder des Pfarrgemeinderates vorgestellt und namentlich gewürdigt werden. Persönliche Dankesworte, Fürbitten oder ein gemeinsamer Segen können diesen Moment besonders machen.

Auch bei einem Pfarrfest, einem Mitarbeiter:innenabend oder einer eigenen Abschlussfeier kann das Engagement der Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte sichtbar gewürdigt werden. Wichtig ist dabei die persönliche Anerkennung dessen, was jede und jeder Einzelne eingebracht hat.

 

Dankesurkunden der Diözese Eisenstadt

Zur Würdigung des Engagements stellt die Diözese Eisenstadt Dankesurkunden für Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte zur Verfügung.

Die Urkunden können:

  • auf Wunsch personalisiert über die Diözese angefordert werden,
  • oder über einen bereitgestellten Canva-Link selbst gestaltet und ausgedruckt werden.

Sie eignen sich besonders für die Überreichung im Rahmen eines Dankgottesdienstes, einer Abschlusssitzung oder einer pfarrlichen Feier und setzen ein sichtbares Zeichen der Anerkennung.
 

Dankesurkunde mit Leerfelder im PDF Format als Download

 

Begleitung für Abschlussklausuren und Sitzungen

Die Pastoralen Dienste der Diözese Eisenstadt unterstützen Pfarren auch bei der Gestaltung des Übergangs in die neue Periode. Gerne begleiten wir Abschlussklausuren, Reflexionsprozesse oder Pfarrgemeinderatssitzungen.

Eine externe Begleitung kann helfen,

  • Erfahrungen zu ordnen,
  • Erfolge sichtbar zu machen,
  • offene Themen anzusprechen,
  • und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Mit Dankbarkeit in die Zukunft

Der Abschluss einer Pfarrgemeinderatsperiode ist kein Ende, sondern ein Übergang. Wer sich Zeit nimmt für Rückschau, Ernte und Dank, schafft eine gute Grundlage für das, was kommt. Die Kirche lebt von Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Charismen einzubringen. Ihnen gebührt Anerkennung, Wertschätzung und ein herzliches:

Vergelt's Gott für Ihren Dienst in der Pfarre und in unserer Diözese.