Am 16. August 2026 besuchte Msgr. Dr. Ägidius Zsifkovics, der Bischof von Eisenstadt, Siegersdorf (Hrvatski Židan), um die Statue der Wandermuttergottes von Mariazell zu begrüßen und vor ihr zu beten.
Die feierliche hl. Messe begann um 10.00 Uhr in der großen und schönen Kirche in Siegersdorf. Der Bischof von Eisenstadt wurde vom örtlichen Pfarrer, Pfarrer László Dömötör, herzlich empfangen. Die hl. Messe wurde musikalisch umrahmt vom Kantor Balázs Orbán und den örtlichen Tamburizza Spielern und Sängern, die mit ihrer Musik und ihrem Gesang die Messfeier festlich gestalteten.
Es war sowohl für den Bischof als auch für alle Gläubigen eine große Freude, dass auch Pfarrer Stefan Dumović bei der hl. Messe anwesend war. Der Bischof richtete einen besonderen Gruß an ihn und dankte ihm für alles, was er im Laufe seines Lebens für die Fußwallfahrt nach Mariazell, für die kroatische Gemeinde und für das geistliche Leben der Gläubigen getan hat.
In seiner Predigt sprach Bischof Ägidius über die selige Jungfrau Maria. Seine Predigt war klar und anschaulich. Mit schönen Worten erklärte er den anwesenden Gläubigen, dass die Heilige Jungfrau Maria unsere Wegbegleiterin im Leben sein muss. Sie steht uns nicht im Weg, um uns aufzuhalten oder um uns ein Hindernis zu sein. Sie steht still an unserer Seite und bietet uns in jeder Situation ihre Hilfe und ihre Hand an. Es war für den Bischof eine besondere Freude, zum ersten Mal in dieser Kirche die hl. Messe feiern zu dürfen. Im Anschluss an die Messe fand eine Prozession statt.
Am Ende der hl. Messe dankte Bischof Zsifkovics zudem auf Ungarisch allen Gläubigen, die das ganze Jahr über die Pilger, die nach Siegersdorf gekommen waren, liebevoll und aufmerksam aufgenommen hatten.
Er dankte persönlich all jenen, die dafür gesorgt hatten, dass die Pilger würdig empfangen wurden, und die die gemeinsamen Gebete organisiert hatten. Er dankte dem Pfarrer, den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und allen Gläubigen, deren lebendiger Glaube und ihre Hingabe Zeugnis ablegten von ihrer Liebe zu Christus und seiner Mutter.
Weiters, brauchte er die Hoffnung zum Ausdruck, dass dieses Jahr, in dem die Wandermuttergottes von Mariazell in Siegersdorf zu Gast war, bleibende geistliche Früchte tragen möge: dass der Familienzusammenhalt, der Glauben der Jungen, die Hoffnung der Älteren gestärkt und bewahrt werden mögen und dass die gegenseitige Liebe in dieser Gemeinschaft sich weiter vertiefe.
Im Anschluss an die hl. Messe fand ein gemeinsames Mittagessen statt, an dem auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden teilnahmen. In guter und fröhlicher Stimmung versammelten sich alle, die den Bischof von Eisenstadt treffen, mit ihm sprechen und diesen schönen Sonntag gemeinsam verbringen wollten.
Wir danken von ganzem Herzen allen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass diese hl. Messe und dieses Beisammensein zu einem würdevollen und schönen Fest wurden. Vergelt’s Gott!
Bilder: -gk-