Der Papst ermutigte in seinem Gruß bei der Generalaudienz, die kraftvolle Zeit der Fastenzeit im Geist des Gebets zu leben, damit wir innerlich erneuert zur Feier des großen Geheimnisses der Auferstehung Christi gelangen.
Papst Leo XIV. betonte am Aschermittwoch, dem 18. Februar, in seinem Gruß bei der Generalaudienz: „Die Fastenzeit ist die Zeit, in der die Kirche uns in mütterlicher Fürsorge einlädt, das Geheimnis Gottes wieder in den Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen, damit unser Glaube neuen Schwung erhält und unser Herz sich nicht in den Sorgen und Ablenkungen des Alltags verliert.“
Auf Ostern zu
In seinem Gruß ermutigte der Heilige Vater zum Gebet, das uns einlädt, auf das Geheimnis von Ostern zu schauen:
Ich lade euch ein, diese liturgische Zeit in einem festen Geist des Gebets zu leben, damit ihr innerlich erneuert zur Feier des großen Geheimnisses der Auferstehung Christi gelangt – der größten Offenbarung der barmherzigen Liebe Gottes.
Ein offenes Herz
Der Bischof von Rom betonte, dass am Aschermittwoch das Gebet zur Bereitschaft wird, die Gaben anzunehmen, die Gott seinen Kindern schenken möchte:
Bitten wir heute am Aschermittwoch den Herrn, dass er uns helfe, mit offenem Herzen die Gnaden anzunehmen, die er uns in dieser Fastenzeit schenken will, damit wir reiche Früchte des Heils für uns und unsere Brüder empfangen.
Die Gabe der Umkehr
Aus einem bekehrten Herzen wächst die Liebe zu den anderen, sagte der Nachfolger Petri.
Wenn wir heute unseren Weg durch die Fastenzeit beginnen, bitten wir den Herrn um die Gabe einer echten Umkehr des Herzens, damit wir besser auf seine Liebe antworten und diese Liebe mit allen um uns herum teilen.
Verzicht auf Worte
Der Heilige Vater empfahl den „Verzicht auf Worte“, die zu Waffen werden können, die andere treffen und verletzen:
Am Aschermittwoch beginnen wir die Fastenzeit, eine Zeit der Gnade und der Umkehr. Bitten wir den Herrn, unsere Herzen vorzubereiten, damit wir auf sein Wort hören und es erfüllen – indem wir auf Taten und Kommentare verzichten, die andere verletzen und uns von seinem barmherzigen Herzen entfernen.
Werke der Barmherzigkeit
Zum Schluss rief Papst Leo XIV. die Gläubigen zu Werken der Barmherzigkeit und zum Weg der Begegnung mit Gott auf. Er erinnerte dabei an die heilige Faustina Kowalska anlässlich des 95. Jahrestages der ersten Erscheinung des Barmherzigen Jesus, die am 22. Februar begangen wird:
Von jenem Moment an begann ein neues Kapitel in der Verbreitung der Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit – durch das Gebet und das Bild mit der Aufschrift „Jesus, ich vertraue auf Dich“. Möge die Fastenzeit eine Zeit der Begegnung mit Christus sein – durch das Sakrament der Versöhnung und durch Werke der Barmherzigkeit.
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