Geschichte und Gebäude 2017-05-10T10:01:20+00:00

Geschichte und Gebäude

Die Filialkirche in Wiesfleck, die unter Denkmalschutz steht, ist die älteste Kirche in unserem Pfarrgebiet. Für das oberhalb des Ortes im Friedhof gelegene mittelalterliche Landkirchlein, ist das kurze Kirchenschiff, der fünfseitig eingezogene Chor, sowie der Dachreiter mit Zwiebelhelm charakteristisch. Im Inneren befindet sich ein gotischer Altarraum aus dem 15. Jahrhundert.

Geschichte:
Die Kirche war 1697 mit einem hölzernem Turm, einem dem hl. Erhard geweihten Altar, einer Kanzel und einer Empore aus Holz ausgestattet und hatte eine hölzerne Decke. Pfarrer Nickel nennt nach 1728 drei Altäre: den Hochaltar zum hl. Erhard und jeweils ein Seitenaltar zur Jungfrau Maria und zum hl. Ignatius. Die „doppelte Empore“ dürfte noch aus der Zeit stammen, in der die Kirche von den Protestanten benützt wurde. Nickel nennt auch eine Sakristei, die jetzt nicht mehr steht. 1812 steht nur noch ein Altar. 1816 – 1818 wird ein neuer Altar mit Tabernakel angeschafft, dazu Bildrahmen und vier Leuchter.  1819 wurde der Friedhof erweitert und neu geweiht.

Hochaltar und Volksaltar

Einrichtung Hochaltar:
Der Hochaltar ist eine mit marmorierten Brettern verschalte Mensa. Er hat einen einfachen, spätbarock anmutenden Aufbau von 1816 – 1818. Die Apostelfiguren hl. Petrus und hl. Paulus aus Holz stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die beiden Engel auf dem Gebälk stammen von einem älteren barocken Bestand. Der weiß gefasste einfache Tabernakel kann auf die zweite Hälfte des 19. Jhdt datiert werden. Das Altarbild des hl. Erhard (Öl, Leinwand, 80×160 cm) ist eine Arbeit von 1816 in neugotischem Rahmen mit kapitellgeschmückten Halbsäulen an den Seiten.

 

 

 

 

Altarraum und Kanzel

Kanzel:
Neogotische Brüstung aus dunkel gebeiztem Holz auf älteren Steinsockel.